Montag, 27. Februar 2012

Hong Kong Lan To: Giant Buddha Ngong Ping und Po Lin Monastry

26.Februar 2012

Ausflug nach Lan To: Größter Bronzebuddha der Welt mit 34 m Höhe

Die Kälte des gestrigen Tages hatte uns doch geschafft. Bis Mittags haben wir gebraucht, um in die Gänge zu kommen. Heute war es noch kälter und nässer als gestern: 9 Grad mit Regen und Nebel. Wir waren erst im vietnamesichen Restaurant essen- dann mit der Metro unterwegs. 30 Minuten bis zur Endstation in Lan To. Dort war leider das Cable Car defekt. Also auf den Bus gewartet und nochmal 30 Minuten bergauf und bergab über nebelverhangene Berge zum Kloster hinauf.

 Am Ende erwartete uns ein nebelverhangenes Wunderland. Der Nebel verwandelte die Menschen Statuen und Tore in verschwommene Schatten aus dem Reich der Sagen und Legenden. Vage Konturen ohne Kontrast und Kontur, die ohne Geräusch über dem Boden dahin und nach wenigen Metern zu verschwinden schienen. Der schöne Bronzebuddha hatte sich jeder Farbe entledigt und war nur als vager Schemen am Ende eine Treppe hoch in de Wolken zu erahnen. Je nach seiner Gunst zeigte er uns sein Gesicht oder seinen Körper. Am Ende verhüllte er sich vollständig in den watteweichen Nebelschwaden.

Wir besuchten noch das Kloster. Seine Farben standen im starken Kontrast zu der entfärbten Welt außerhalb. Der Duft der lilalen Blumenblüten war fast erdrückend und berauschend. Der Gong, den die Mönchen schlugen, hallte durch die Räume und Gebäude. Der Tempel war gelbgolden und drei Buddhastatuen thronten in seiner Mitte, umgeben von tausenden Orchideen und Blüten, beleuchtet vom Stofflampen.

 Im Eingangsbereich standen mehrere Gefäße mit Räucherstäbchen, auch riesigen Stäbchen, die an Megajoints erinnerten.

 Etliche zottelige Tempelhunde mit gekringelten Schwänzen streunten über die Anlage. Wir unterhielten uns gerade darüber, dass Buddhisten ein ausgeglichenes Verhältnis zu Hunden hätten, als auf einmal Unruhe in drei stattliche Rüden kam. Sie sprangen auf und stürmten mit gesträubtem Fell wild bellend auf einen von drei Mönchen zu, die gerade den weg herauf kamen. Der Mönch versuchte, die drei Hunde mit seinem Schirm auf Abstand zu halten, während die anderen beiden Mönche sich köstlich amüsierten.

Nachdem die Mönche sich entfernt hatten, tauchten aus dem Nebel noch drei monströse Schatten auf, die sich als zahme Büffel erwiesen. Sie hatten es auf meinen Maiskolben abgesehen. Nachdem ich ihnen die Reste überlassen hatte, ließen sie sich pflichtschuldig mit mir fotografieren.

 Wir waren dann nach allem ehrfürchtigem Staunen doch froh, wieder in unserem Bus mit Ziel Metro zu sitzen. Die Nässe war uns in die Kleider gezogen und wir froren erbärmlich. Selbst im Bus wurde es einfach nicht wärmer. Wir haben unsere Mützen aufgelassen.Wieder hat uns der Kakao des Starbucks gerettet. Heiß, groß und mit Karamell hat er uns wieder belebt!

 Jetzt sitze ich im Hotel uns lasse den Blick über Hongkonk gleiten. Bunt erheben sich die Wolkenkratzer und ich freue mich schon auf mein Bett und ein Bierchen. Gute Nacht ihr Lieben!

Die letzte ruhige Nacht in Hongkong bricht an. Morgen Nacht fliegen wir um 01:35 nach Cebu!

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